Gigaset GS160 (Einsteiger-Smartphone) – Review

Zu aller erst: Vielen Dank an Gigaset für die Bereitstellung des Geräts!  

Gliederung:

  1. Technische Daten
  2. Unboxing
  3. Design und Verarbeitung
  4. Haptik
  5. Display
  6. Performance
  7. Akku
  8. Software und Features
  9. Kamera
  10. Sound
  11. Fazit
Solides Einsteiger-Smartphone mit kleineren Schwächen aus Deutschland!

Technische Daten:

  • Abmessungen: 144 mm x 72,3 mm x 9,5 mm (H x B x T)
  • Gewicht: ca. 140g
  • Display: 5″ HD (1280 x 720 Pixel bei 293,7 PPI) IPS-Panel
  • Betriebssystem: Android™ 6.0 Marshmallow (Stock Android)
  • Speicher: 1 GB RAM + 16 GB ROM (Micro-SD bis zu 128 GB möglich)
  • Prozessor: Mediatek MT6737 (4 Kerne mit 1,3 GHz)
  • GPS, Bluetooth 4.0, WLAN vorhanden
  • Sensoren: Fingerprint, Beschleunigung, Näherung, Gyroskop, Umgebungslicht
  • Kamera: 13 MP Hauptkamera (mit AF), 5 MP Frontkamera
  • Batterie: 2500 mAh (auswechselbar!)
  • Erhältliche Farben: Black (Schwarze Front, schwarze Rückseite, grauer Rahmen)
  • Dual-Sim-fähig
  • nicht Wasserfest
  • Lieferumfang: Smartphone, Netzteil, Micro-USB Kabel, Quickstartguide, Werbung

Unboxing

Das GS160 kommt in einer – für deutsche Verhältnisse – schlichten Pappverpackung. Die Vorderseite des robusten Kartons ist mit dem Abbild des Smartphones, der Bezeichnung des Gerät und einem, im von Gigaset gewohnten Orangeton, Strich an der linken Seite geschmückt. Während auf der Unter-, sowie den Seiten rechts und links nur ein Gigaset Schriftzug zu sehen ist, findet man oben einen Aufkleber mit IMEI und co. Auf der Rückseite sind die wichtigsten Technischen Daten zusammengefasst.

Öffnet man die oben beschriebene Schachtel, springt einem als erstes mal Werbung ins Gesicht. Direkt darunter befindet sich, wie man es von allen Herstellern gewohnt ist, das Smartphone selbst. Dieses liegt in einer weiteren Pappunterteilung, welche das Gerät vom restlichen Lieferumfang trennt. Dieser besteht zum einen aus einem Micro-USB auf USB 2.0 Kabel, zum anderen aus einem Netzteil mit einem Output von 5 V bei 1 A. Außerdem ist natürlich ein Quickstartguide beigelegt. Dieses kann man vielleicht sogar gebrauchen, da der Akku selbst eingelegt werden muss.

Vorab sei gesagt, dass fast jegliche Bewertung immer in Relation zum Preis von 149€ gesehen werden muss. Natürlich kann das Smartphone in Sachen Leistung u.ä. mit aktuellen Top Geräten nicht mithalten, aber wie schon erwähnt handelt es sich ganz klar um ein Einsteigergerät!

Design und Verarbeitung

Beginnen wir mit dem wichtigsten: Die Front. Diese img_6751besteht fast komplett aus dem Glas, und wird lediglich von einem sehr, sehr dünnen Plastikstreifen umrahmt. Trotz den großen Glasanteils hat das Smartphone einen relativ dicken Display Rand, aber in dieser Preisklasse ist das noch in Ordnung. Wie schon erwähnt ist dieses Display ziemlich genau 5,0″ groß. Des weiteren befindet sich natürlich oben eine Hörmuschel, welche eine zwar gut verstehbare Sprachqualität ausspuckt, aber leider oftmals etwas blechern klingt. Diese ist außerdem im Gehäuse versenkt, was in Hosentaschen als Staubfänger fungiert. Rechts daneben ist eine 5 MP Frontkamera platziert, auf die ich später noch zu sprechen kommen werde. Irgendwo dort oben ist natürlich auch ein Näherungssensor versteckt, welcher zuverlässig funktioniert. Es gibt keine Benachrichtigungs-LED. Leider ist der Rand unter dem Display für meinen Geschmack etwas zu dick, was auch daran liegt, dass auf On-Screen Tasten gesetzt wurde. Wären diese unter dem Display, hätte man diesen Rand wenigstens sinnvoll genutzt. Aber es wird schon einen Grund dafür geben! Leider muss ich einen weiteren Minuspunkt einrechnen, da das Displayglas anfälliger für Fingerabdrücke ist, als alles was ich bisher gesehen habe. Dies ist vor allem insofern etwas nervig, da es sich nicht gerade leicht putzen lässt. Gut ist jedoch die Verarbeitung von Glas und Rahmen.

IMG_6736.JPGDreht man das Smartphone auf die Rückseite, fallen, meiner Meinung nach, als erstes zwei in Silber eingelassene Kreise auf. Diese Kreise sind oben die 13 MP Hauptkamera und drunter der Fingerabdrucksensor. Auf beides wird später genauer eingegangen. Zwischen diesen Kreisen befindet sich der LED-Blitz, der überraschend hell war. Am unteren Ende ist der Lautsprecher platziert. Fraglich, ob es sinnvoll ist, diesen hinten zu verbauen… Auch dieser wird weiter unten separat behandelt. Mittig auf der schwarzen Kunststoff Rückseite ist das Gigaset Logo zu finden. Diese Rückseite scheint nicht nur sehr Robust zu sein, sondern ist auch abnehmbar! Das bedeutet, dass man den 2500 mAh starken Akku problemlos auswechseln kann. Bei dieser Gelegenheit kann man auch 2 Micro-Simkarten und eine Micro-SD Karte bis 128 GB einlegen, da dies ebenfalls unter dem Deckel geschieht.

Der Rahmen des Smartphones schaut auf den ersten Blick sehr nach Metall aus, jedoch stellt sich raus, dass es sich auch hier um dunkelgrauen Kunststoff handelt. Dennoch ist dieses super verarbeitet und sieht nicht danach aus, dass es beim ersten Runterfallen beschädigt wird. Während die linke Seite sich als eher unspektakulär entpuppt, ist die Rechte dafür wesentlich interessanter: Hier befinden sich Powerbutten und die Lauter- bzw. Leiserwippe. Die Einschalttaste wackelt bei meinem Gerät leider ein wenig, aber das stört in den wenigsten Situationen und kann außerdem ein Einzelfall sein. Das vermute ich sogar sehr stark, denn im Gegensatz dazu sitzt die Regelung für die Lautstärke perfekt. Und wenn ich sage perfekt, meine ich auch perfekt, denn diese sitzt sogar besser, als beim Huawei P9 oder dem Samsung Galaxy S7. Oben und unten befinden sich, jeweils eher links, der 3,5mm Klinkenanschluss, sowie der Micro-USB Port. Leider sitzt der Auxanschluss nicht ganz mittig. Die Platzierung dieser Anschlüsse ist auf jeden Fall gut gewählt.

Im Gesamtpaket ist das Design nicht perfekt, aber durchaus gelungen.

n65
Design und Verarbeitung: 6,5/10

 Pro:

  • Dual-Sim, SD-Kartenslot
  • Austauschbarer Akku
  • Sehr Gute Verarbeitung (v.a. Lautstärketaste)
  • Fingerabrdrucksensor vorhanden und gut platziert
  • Robustes Material
  • Gute Platzierung der Anschlüsse

Contra:

  • relativ dicke Displayränder (v.a. Unten)
  • mäßig gute Hörmuschel
  • Display Glas schwer zu putzen und sehr anfällig für Fingerabrücke
  • Kunststoffgehäuse
  • Merkwürdige Platzierung des Lautsprechers

Haptik

Für meine Hände hat das Gerät genau die richtige Größe. Zum Vergleich, es ist in etwa so groß wie das Huawei P9. Dadurch, dass es hinten etwas abgerundet ist, fällt es nicht auf, dass das Smartphone fast einen ganzen Zentimeter dick ist. Das bewirkt außerdem, dass es wirklich gut in der Hand liegt und nirgends irgendwelche Kanten stören. Wie man es von 5″ kennt, ist eine Einhandbedienung in der Regel ohne Probleme möglich. Hat man das Gerät zum Telefonieren am Ohr, fällt leider auf, dass die Kante um das Display Glas etwas zu scharf ist. Des weiteren fühlt sich das Telefon nicht besonders hochwertig an, was natürlich dem Kunststoff geschuldet ist. Dieser hat aber auch den Vorteil, dass das Gerät insgesamt leichter wird. Zur Haptik denke ich kann man auf jeden Fall noch eine Sache dazu zählen. Während ich oben ja zum Display schon erwähnt habe wird es sehr schnell dreckig und lässt sich dann auch nicht leicht putzen. Dazu kommt jedoch auch noch, dass es sich mit meinem Finger einfach nicht vertragen will. Während mir bei anderen Geräten das wischen über den Bildschirm unglaublich Spaß macht und leicht fällt, verhält es sich hier komplett anders. Ich habe das Gefühl, als würde man auf dem Display kleben bleiben, wie man es normalerweise von poliertem Plastik kennt. Schnelle Wischbewegungen machen nur wenig Spaß. Scheinbar ist dieses Glas (im Verhältnis) ziemlich rau.

o7
Haptik: 7/10

Pro:

  • liegt sehr gut in der Hand
  • geringe Masse
  • Einhandbedienung möglich

Contra:

  • Kante am Displayrand (stört leicht beim Telefonieren)
  • fühlt sich nicht sonderlich hochwertig an (für diesen Preis aber in Ordnung!!!)
  • raues Displayglas

Display

Sowohl beim Design , als auch bei der Haptik habe ich bereits zwei negative Dinge angesprochen. Diese werden nicht nochmal in die Bewertung des Displays mit einfließen. Jedoch gibt es nicht nur schlechte Dinge über das Display zu sagen. Um genauer zu sein ist das einzig weitere negative die mäßige Blickwinkelstabilität. Diese lässt vor Allem rechts und links noch einige Wünsche offen. Schaut man nur leicht von der Seite bekommt das Display recht schnell einen Blau- bzw. Grünstich. Schaut man allerdings von zu weit oben oder unten auf das Glas, geht das in Ordnung d.h. die Farben bleiben weitestgehend klar. Kommen wir aber jetzt endlich zu den Stärken! Denkt man an die Auflösung von 720p, könnte man zwar meinen, dass auch das nicht gerade prickelnd ist, aber ich kann sagen, für Einsteiger ist das Komplett ausreichend. Einzelne Pixel kann man nur erkennen, wenn man wirklich ganz genau hinsieht. Im Alltag reicht das völlig aus. Das selbe gilt für die Helligkeit, über die ich mich auf keinen Fall beschweren kann. Auch bei Sonnenlicht, hatte ich keine Probleme Inhalte abzulesen. Wie von einem IPS-Panel zu erwarten, ist am Weißwert nichts auszusetzen, während der Schwarzwert einen ganz dezenten Blaustich hat. Auch dies fällt aber nur im direkten Vergleich auf. Die Farben sind hier und da etwas zu blass ausgefallen, das hält sich aber noch im Rahmen.

o7
Display 7/10

Pro:

  • trotz 720p Pixel nicht im Alltag zu erkennen
  • starke Helligkeit
  • gute Schwarz-Weiß-Darstellung

Contra:

  • mäßige Blickwinkelstabilität
  • etwas zu blasse Farben

Performance

An dieser Stelle kann ich nur ein weiteres Mal daran erinnern, dass wir hier von der Einsteigerklasse reden. Natürlich ist das erstmal eine heftige Einbuße, wenn man von Highend auf Einsteiger wechselt, aber in der Regel tut man das ja auch nicht. Dieser Tatsache ins Auge sehend leistet der Mediatek MT6737 gute Arbeit. Es gibt zwar immer mal wieder Ruckler und beispielsweise muss man ab und zu eine halbe Sekunde warten, bis sich die Tastatur öffnet, aber das ist wie gesagt bei dieser Preisklasse noch normal. Natürlich gibt es Smartphones in diesem Preissegment, die da merklich bessere Arbeit leisten, aber das ist eher die Ausnahme. Fraglich hingegen ist jedoch ob in Sachen Arbeitsspeicher nicht noch ein Tick mehr gegangen wäre. Zum Beispiel hat es schon gereicht WhatsApp, YouTube und einen Browser zu öffnen und schon ist die App (in meinem Fall Smashy Road), die davor geöffnet war nicht mehr direkt Startklar. Vielleicht wären 2GB statt einem drin gewesen…

Auch bei etwas aufwändigeren Spielen kommt das Smartphone schnell an seine Grenzen. Während man bei „Fifa Mobile“ oder „Need for Speed: No Limits“ nur mit kleinen Rucklern leben muss, sind Spiele wie „Asphalt 8“ schon wirklich Grenzwertig. Hier waren aber um ehrlich zu sein meine Erwartungen noch schlimmer, also wird das nicht allzu sehr die Bewertung negativ beeinflussen.

k5
Performance: 5/10

Pro:

  • In Anbetracht des Preises relativ gute Gesamtleistung (könnte aber auch besser sein)

Contra:

  • Selbst für diesen Preis zu geringer Arbeitsspeicher, deshalb Multitasking nur eingeschränkt möglich

Akku

Mit 2500 mAh hat das GS160 in dieser Preisklasse einen größeren Akku, als die meisten anderen Smartphones. Das Ganze zahlt sich auch wirklich aus, denn nach mehreren Tests, musste ich feststellen, dass der Akku sogar ein Stückchen länger hält, als der des Huawei P9 Plus (Mein Daily Driver). Brauchte ich das Gerät mal etwas weniger waren sogar zwei Tage Akkulaufzeit drin. Da es für Einsteiger gemacht ist, sollten bei den meisten Käufern zwei Tage möglich sein. Der einzige Hacken an der Sache ist die Ladezeit. Von Null auf Hundert braucht das Gigaset Smartphone mit dem Micro-USB auf USB 2.0 Ladekabel und dem Original Netzteil (5V bei 1A) gute 3 Stunden. Ich hatte damit aber eher keine Probleme, da ich sowieso immer Nachts lade, sofern möglich.

r85
Akku: 8,5/10

Pro:

  • Großer Akku, also sehr gute Laufzeit

Contra:

  • Relativ lange Ladezeit

Software und Features

Das GS160 kommt in Purem Stock-Android, in der Versioscreenshot_20170103-151302n 6.o, was zum Großteil wirklich schön anzusehen ist. Großteils deswegen, weil Gigaset zu einigen Symbolen ihren eigenen Senf dazu gegeben hat, was meiner Meinung nach nicht gerade passend ist. Während der größte Teil der App-Icons im schön flachen Look daher kommt, wurde zum Beispiel beim Telefon versucht, einen 3D Effekt zu erzeugen, was einfach nicht reinpasst! Dies ist zwar Geschmackssache, aber wo sich mit Sicherheit alle einig sind, ist, dass man alles einheitlich machen sollte. Von Anfang an sind nur 5 Zusatzapps installiert, welche sich auch ohne Probleme wieder löschen lassen. Des weiteren wurden einige Gesten hinzugefügt welche durchaus praktisch sein können.

Die wichtigsten Features sind hier aufgelistet:

  • „Smart-Features“: Double-Tab-To-Wake, im Standby-Modus C,E,W,O,M,S,Z oder V malen um bestimmte Apps zu öffnen (Selbst definierbar, welche)
  • „Gesten“: Mit der 3-Punkt-Berührung, welche durch das wischen mit 3 Fingern von oben nach unten, oder anders herum, aktiviert wird, wird ein Screenshot erstellt. Dies geht natürlich auch, indem man Power-Button und Leiser-Taste gleichzeitig drückt.
  • Auch der Fingerprint-Sensor hat einiges drauf: Bei bestimmten Apps kann ein Fingerabdruck hinterlegt werden; Mit langem Druck auf den Sensor wird die Kamera geöffnet; ist sie geöffnet, nochmals lang drücken, um ein Foto aufzunehmen; Anrufe können ebenfalls mit langem Druck angenommen werden; schließlich besteht noch die Möglichkeit, mit langem Druck den Weckruf auszuschalten
  • Nicht-Stören-Modus und Ein-/Abschaltung nach Zeitplan sind auch an Bord
  • Turbo-Download: Dieser ermöglicht es, bei großen Dateien (über 20 MB) mithilfe der  Zusammenarbeit von W-Lan und 4g/3G-Netzwerken, eine kürzere Download-Zeit zu erzielen. Das ist sicher Praktisch, wenn man eine große Flatrate hat, was ich für unwahrscheinlich halte, wenn man Einsteiger ist.
r85
Software und Features: 8,5/10

Pro:

  • Stock-Android
  • Wenig Bloatware (diese ist ohne Probleme Deinstallierbar)
  • Fingerabdrucksensor (schon oben erwähnt)
  • nützliche Zusatzfeatures

Contra:

  • merkwürdiges App-Icon-Design

Kamera

Bevor ich hier über die Bildqualität spreche, will ich zuerst über die Kamera-App an sich reden. Denn diese, muss ich leider sagen, finde ich nicht sehr gut gestaltet. Zum einen wurde auch bei ihr, wie schon bei einigen App-Icon-Designs, versucht, dieser vermeintliche 3D-Look erzeugen, was einfach nicht sehr modern aussieht. Wenn ich ehrlich bin sah die App bei meinem ersten Handy 2010 ziemlich ähnlich aus. Damals war das hübsch, aber, meiner Meinung nach, ist das nicht zeitgemäß.

Zum anderen finde ich auch sehr schade, dass nicht sehr viele Einstellungen vornehmen kann, wenn es um Videos geht. Hier stehen unter „Videoqualität“ nur die Möglichkeiten „Niedrig“, „Mittel“, „Hoch“ und „Fein“ zur Auswahl. Also kann man nirgendwo herausfinden, mit welcher Auflösung man letztendlich filmt. Erst am Computer stellte sich heraus, dass „Niedrig“ so viel wie 144p bei 4:3 Format darstellt, wobei es „Fein“ sogar auf 720p bei 16:9 schafft. Über die Framerate konnte ich nichts herausfinden. Des Weiteren gibt es einen Zeitraffermodus, bei dem man zwischen 1 Bild/Sek. und 10 Bilder/Sek. einige Möglichkeiten hat. Es gibt zwar einen Elektrischen Bildstabilisator, dieser bringt aber nicht wirklich etwas.

Bei den Foto Einstellungen gibt es hier schon ein wenig mehr zum verändern. Hier kann man immerhin die Auflösung und das Format mit Zahlen wählen und muss sich nicht auf Beschreibungen verlassen. Außerdem kann man auch die ISO, den Weißabgleich und kleinere Änderungen vornehmen.

Um nun endlich zur Bildqualität zur kommen, kann ich nur schon mal sagen, Megapixel sind nicht alles. Mit 13 Megapixeln auf der Rück- und 5 auf der Vorderseite scheint das GS160 ja ganz gut aufgestellt zu sein. Diese Zahlen sind schon fast ungewöhnlich für Handys dieser Preisklasse. Jedoch wird schnell klar, dass das Zusammenspiel zwischen Sensor und App nicht hundertprozentig klappt. Damit will ich auf keinen Fall sagen, dass die Bilder schlecht werden, denn vor allem bei guten Lichtbedingungen kann man mit dem Gerät immer mal wieder ganz gute Schnappschüsse machen. Natürlich sind die Bilder letztendlich nicht mit denen eines Huawei P9 oder ähnlichen Flaggschiffen zu vergleichen, aber, ja… ich denke ich kann es mir sparen, nochmal zu erwähnen wie viel das Smartphone kostet. Andererseits darf man auch nicht unter Tisch fallen lassen, dass Bilder sobald es etwas schlechter mit dem Licht aussieht, nicht mehr gerade toll werden. Manchmal kann das zwar der Blitz noch retten, aber das klappt ja auch nur bei Gegenständen die sich in der unmittelbaren Nähe befinden. Für die Frontkamera gilt eigentlich das gleiche, nur, dass es hier keinen Blitz gibt der das Bild im Zweifelsfall retten kann.

Im folgenden könnt ihr euch von der Bildqualität selbst überzeugen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

l55
Kamera: 5,5/10

Pro:

  • Hohe Auflösung
  • Gute Bildqualität bei guten Lichtbedingungen
  • Einige Einstellungsmöglichkeiten bei Fotos

Contra:

  • Wenige Einstellungsmöglichkeiten bei Videos
  • Wenige Details zur Videoaufnahme
  • Schlechte Bildqualität bei bereits ein wenig schlechteren Lichtbedingungen
  • Merkwürdiges Kamera-App Design

Sound

Wie ich schon beim Design erwähnt habe finde ich es etwas merkwürdig, dass der Lautsprecher auf der Rückseite platziert wurde… Sinnvoller wäre der Rand gewesen, wenn nicht sogar die Front, denn unten ist der Displayrand eindeutig dick genug. Um zum Klang zu kommen, ist zu sagen, dass die Qualität für diesen Preis in Ordnung geht, aber hier darf man natürlich nicht sonderlich viele Höhen und Tiefen erwarten. Legt man das Smartphone mit Display nach oben auf den Tisch ist der Sound leider unbrauchbar. Natürlich gibt es hier einen 3,5mm Klinkenanschluss mit dem man bequem über Kopfhörer seine Musik u.ä. hören kann. Mikrofone hat das Telefon nur eins, direkt neben der Ladebuchse, was bedeutet, dass nur Monoton aufgenommen werden kann.

k5
Sound: 5/10

Pro:

  • Soundqualität geht noch in Ordnung für den Preis

Contra:

  • Schlechte Platzierung des Lautsprechers, also schlechte Qualität, wenn Smartphone auf der Rückseite liegt
  • Nur Monoaufnahme möglich

Fazit

Ist das Telefon nun perfekt? Nein! Ist es dann eher schlecht? Auch nicht! Ich würde sagen, dass Gigaset GS160 ist ein solides Einsteigersmartphone, welches leider einige Schwächen hat. Mit 150€ ist der Preis dennoch in Ordnung, aber ich hoffe, dass, sollte es eine zweite Generation geben, noch einige Kinderkrankheiten beseitigt werden können. Vor allem ein etwas angenehmeres Display ist meiner Meinung nach sehr wünschenswert! Im gesamten bekommt das Gerät von mir eine Bewertung von:

n65
Gesamt: 6,63/10

Wer jetzt Heißhunger auf dieses Gerät bekommen hat, darf gerne auf diesen Link klicken (ich bekomme dafür nichts):

http://www.gigaset.com/de_de/gigaset-gs160-schwarz/

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